Februar: Zwischen To-do und Herzklopfen

Der Februar kam nicht leise.
Er kam mit Tempo. Mit Terminen. Mit dem Gefühl, dass mein Kalender schneller atmet als ich.

Im Unternehmen war viel los,  Gespräche, Abstimmungen, Bewerberthemen, Prozesse. E-Billing, ELO Invoice, Team. Alles wichtig. Alles gleichzeitig.
Ich war im Tun-Modus, im Lösungsmodus, im „Ich-halte-das“-Modus. Und ja, ich kann das.
Ich bin gut darin, wenn es darum geht, Dinge zu sortieren, zu entscheiden und voranzubringen.

Aber dieser Monat hatte nicht nur Arbeit. Er hatte auch dieses unsichtbare Netz aus Privatleben. Geburtstage, Organisation, Alltag. Dieses Management, das keinen Applaus bekommt, aber alles zusammenhält.

Und dann war da etwas, das schwerer wog als volle Tage.

die emotionale Ebene
.

Die Gespräche mit meiner Tochter rund um Wohnung, Auszug, Loslassen… Sie haben etwas in mir berührt, das ich nicht einfach abhaken kann. Ich merke, wie sich Elternschaft verändert, wenn Kinder groß werden. Nicht weniger Liebe. Nicht weniger Nähe. Aber andere Fragen. Andere Sorgen. Andere Unsicherheiten.

„Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen.“
Ich wollte nie, dass dieser Satz stimmt. Und im Februar hat er mich trotzdem erwischt.

Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist auch etwas entstanden, das sich nach mir anfühlt.

Ich habe neue Schritte angeschoben. Ich habe Pläne gemacht, statt nur darüber nachzudenken. Und ich habe meinen Blog eröffnet. Ich schreibe Essays. Nicht, weil ich muss. Sondern, weil Worte mich ordnen. Weil Schreiben mich zurückholt. Zu mir.

Auch mein Podcast wächst, nicht immer in Zahlen, aber in Qualität. Ich spüre, dass ich besser werde.
Dass ich klarer werde. Die Followerzahlen gehen hoch und runter, und ja, das trifft manchmal. Aber ich bleibe. Ich lerne. Ich entwickle mich.

Was ich nicht übersehen darf, ich war müde.
Mein Schlaf war schlechter. Ich bin spät eingeschlafen, war schneller erschöpft. Mein Körper hat mir ziemlich deutlich gesagt: „Du bist stark, aber du bist nicht aus Stahl.“

Und trotzdem gab es Lichtpunkte 💫Sport hat besser geklappt als im Januar. Ich habe Vorsorge erledigt, Zahnarzt, solche Dinge. Kleine Entscheidungen, die im Alltag groß sind.

Mein Fazit💡
Der Februar war laut. Voll. Manchmal schwer.
Und trotzdem war er meiner.

Ich gestalte mein Leben nicht erst, wenn es ruhig wird.
Ich gestalte es mitten im Lärm.

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